Der Start vor neun Jahren: Keine Erfahrung, keine Sicherheit und viele Fragen.

Der Status heute: Ein gut funktionierender Dorfladen, von dem alle was haben, weil viele mit anpacken.(Stand Juni 2025)

Bereits vor 2009 machte in Häger, Ortsteil der Stadt Werther mit rund 1.200 Einwohner*innen das letzte Lebensmittelgeschäft in Häger zu. In den Jahren 2010 bis 2013 gab es durch die Dorfgemeinschaft Häger, als freie Interessengemeinschaft der Einwohner im Ortsteil, erste Vorbereitungen, um einen Dorfladen einzurichten. In ganz Deutschland wurden andere neugegründete Dorfläden besucht. Aus den Konzeptionen der anderen Läden wurde versucht, die richtigen Schlüsse für einen möglichen Laden in Häger zu ziehen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden die Einwohner*innen Hägers und die Stadtverwaltung der Stadt Werther einbezogen.

Zur professionellen Beratung wurden die Initiator*innen des Dorfladens Jülich-Barmen mit der Erstellung einer Basisanalyse beauftragt, die auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung umfasst. Ergebnis: Der Betrieb eines Ladens in Häger ist möglich, wenn ein großer Teil der anfallenden Tätigkeiten ohne Entgelt, also ehrenamtlich, geleistet werden. Kosten des Gutachtens: 6.000 €. Die Basisanalyse wurde der Öffentlichkeit vorgestellt und gleichzeitig fand eine Befragung der Einwohner*innen nach dem Bedarf für einen Laden statt. Bei vollem Bürgerhaus und voller Kirche gab es eine fast 100%ige Zustimmung und große Bereitschaft zur Unterstützung.

Im Jahr 2013 sah die Arbeitsgruppe in der Dorfgemeinschaft immer größere Probleme in Bezug auf die Realisierung des Vorhabens. Der als optimal gefundene Ansatz wurde als zu aufwendig und nicht umsetzbar empfunden. Nach bestem Bemühen beschloss die Dorfgemeinschaft, dass das Vorhaben nicht umzusetzen sei.

Mitte des Jahres 2015 wurde durch einige Mitglieder der ehemaligen Dorfgemeinschaft eine neue Initiative gestartet. Die ersten Sitzungen des noch kleinen Kreises fanden bei der Bürgermeisterin der Stadt Werther statt. Im Laufe der zweiten Hälfte 2015 wurde der Kreis der Mitwirkenden größer. Wieder wurden zahlreiche laufende Dorfläden besucht. Die alten Informationen wurden aufgefrischt und ergänzt. Mit dem potentiellen Vermieter wurde Kontakt aufgenommen.

Der optimale Standort Hägerfeld 1 würde zu Beginn des Jahres 2016 frei sein und somit zur Verfügung stehen. Rechtsformen wurden untersucht. Beratungstermine beim Rechtsanwalt fanden statt. Der engere Kreis wurde durch weitere Mitwirkende ergänzt. Die Gruppe war entschlossen, auf der Basis eines Vereins einen neuen Dorf Laden Häger zu eröffnen und ging ab Ende 2015 voller Tatendrang folgende Schritte an:

Nach vielen Sondierungen und Beratungen wird der Verein als Rechtsform festgelegt, es werden erste öffentliche Versammlungen durchgeführt, bei denen die Gründung des Vereins und die Eröffnung eines Ladens in Aussicht gestellt werden. Kauf der Ladeneinrichtung von Bäckerei Nitschke, Satzungsentwurf geschrieben, Beratungsgespräch zur Gründung beim Rechtsanwalt, Einladen weiterer Teilnehmer*innen, Entscheidung über die Organisationsform, Entscheidung über das Logo und den Namen, Entscheidung, welche Personen in den Vorstand kommen, erste Vorabgespräche mit Lieferanten, Kontakte zu möglichen Mitarbeiter*innen, Zuschuss- bzw. Förderanträge, Entscheidung über die Höhe der Anteile der Fördermitglieder, Eröffnung dreier Bankkonten, Renovierung und Umgestaltung des Ladens, Malwettbewerb für Kinder: Thema Dorf Laden Häger, Flyer und Förderscheine entwerfen, breite Werbung mit Flyer, Gespräche mit Sponsoren und Geldgebern, Entscheidung über den Eröffnungstag, die Öffnungszeiten und die Anzahl und Verträge der Mitarbeiter*innen, Entscheidung über das Eröffnungssortiment, Zukauf fehlender Einrichtung, Gründungsversammlung, Eintragung über den Notar, Abschluss des Mietvertrages, Telefon und Internetanschluss, große Versammlung Häger, Förderer, Mitglieder und ehrenamtliche Helfer*innen anwerben, Verträge mit Lieferanten, Verträge mit Mitarbeiter*innen, Gewerbe anmelden, Gespräch mit Gewerbeaufsicht, Genehmigungen einholen, Werbung für die Eröffnung verteilen, Eröffnungsfeier des Ladens am Sonntag, erster verkaufsoffener Montag.

Soweit die vielen Belange, die alle vor einer Vereinsgründung und der Aufnahme eines Gewerbebetriebes erforderlich waren. Im Februar 2016 war das dann geschafft. Der Gründung des eingetragenen Vereins Dorf Laden Häger stand nichts mehr im Wege.

Laut Satzung mussten nun aber auch drei Personen gefunden werden, die bereit waren, den geschäftsführenden Vorstand zu bilden. Niemand drängelte sich vor. Erst nach etlichen Sondierungsgesprächen wurden diese drei Personen gefunden. Darüber hinaus sieht die Satzung vor, dass der geschäftsführende Vorstand einen erweiterten Vorstand zur Verteilung der Arbeit dazu beruft.

Nach der Gründungsversammlung und der Berufung des erweiterten Vorstands finden Vorstandsitzungen ausschließlich in Form von erweiterten Vorstandssitzungen statt. Die breitere Basis wird durch Beiratssitzungen aller Mitglieder und Unterstützer*innen einbezogen.

Nachdem der Laden im Geschäftshaus Wefing angemietet worden ist und die Entscheidung über die Öffnungszeiten getroffen wurde, wurden die ersten Mitarbeiter*innen eingestellt. Viele formelle Belange mussten geregelt werden: Gewerbe anmelden, beim Finanzamt und der Stadt Werther anmelden, das Gesundheitsamt des Kreis Gütersloh informieren, einen Förderantrag bei der Agentur für Arbeit stellen, beim Notar die Eintragung ins Vereinsregister regeln usw.

Die vielen Vorbereitungen mündeten schließlich in die „stille Eröffnung“ am 01.06.2016 und die offizielle Eröffnung am Samstag, den 04.06.2016. Das Konzept des Ladens war von Anfang an, ein Angebot aller Artikel, die zum täglichen Bedarf erforderlich sind, vorzuhalten, und dann einzigartige Waren, die nirgends in der Region im Einzelhandel zu kaufen sind, dazu zu nehmen. Der Umsatz regionaler Produkte hat absoluten Vorrang und ist uns sehr wichtig.

Außerdem sollte der Laden ein soziales Netzwerk im Dorf herstellen. Es war von Anfang an klar, dass ein Raum verfügbar gemacht wurde, in dem auch Treffen und kleine Veranstaltungen durchgeführt werden können: Unser Cafe-Bereich, die „Gute Stube“.

Die verkehrlich sehr günstige Lage des Ladens machte es möglich, dass viele Convenience-Produkte wie Kaffee zum Mitnehmen und belegte Brötchen gekauft werden, die ein wesentliches Standbein der Wirtschaftlichkeit des Ladenbetriebs sind.

Wer im Laden arbeiten will, benötigt eine offizielle Belehrung über die Hygienevorschriften, den „Frikadellenschein“. Sofort nahmen 25 Helfer*innen an der Schulung teil und erhielten das Zertifikat. Weitere Mitglieder wurden geworben mit dem Ziel, zumindest die Kaltmiete allein durch Mitgliedsbeiträge aufbringen zu können. Zahlreiche Sonderaktionen und Themennachmittage wurden ins Leben gerufen und durchgeführt. Wer will, kann den Nachrichtenbrief des Dorf Laden Häger per E-Mail bekommen.
Inzwischen werden so viele Personen laufend über Neuigkeiten aus dem Laden informiert.

Die Führung des Ladenbetriebs ist seit der Eröffnung bis heute nicht zum Selbstläufer geworden. Viele Vorgänge, die zum Einzelhandel gehören, mussten erst kennen gelernt werden, wie z.B. den Ladenbetrieb nach einem Jahreskalender des Einzelhandels auszurichten oder die Rückkopplung mit Lieferanten in Jahresgesprächen.

Nach und nach wurden neue eigene Produkte eingeführt und ein eigener Fan-Artikel-Bereich wurde geschaffen. Der Lieferantenkreis wurde achtsam erweitert und der „Dorfladen mobil“ ging nach außen durch die Teilnahme an Märkten und Festen. Immer machte der Laden durch zusätzliche Highlights auf sich aufmerksam und konnte neue Kundschaft gewinnen und die alte Kundschaft binden.

Der Einsatzplan für die Mitarbeiter*innen im Laden setzt sich zusammen aus einer Kombination aus ehrenamtlicher und bezahlter Arbeitskraft, anders wäre ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich. Vorstand und Mitarbeiter*innen im Laden arbeiten nicht isoliert oder abgehoben von der Basis vor sich hin, sondern eingebettet in eine große Gruppe von Helfer*innen, Unterstützer*innen und Sponsoren. Es werden Helferfeten mit Grünkohlessen veranstaltet, es finden regelmäßig Beiratssitzungen mit weitgehender Information der Basis statt und die Jahreshauptversammlungen mit bindenden Entscheidungen sind ohnehin Pflicht. Traditionell haben war am und im Laden einen Jahresausklang kurz vor Weihnachten.

Vorstandssitzungen fanden in den ersten Jahren alle 14 Tage mit Entscheidungen in allen Einzelheiten statt. Das war zwingend erforderlich, weil es keine Chef*in gibt. Für das Ladenteam, die Mitarbeiter*innen, die durch ihre Tätigkeit auch Geld verdienen, sind verbindliche Ladenrunden zur Organisation des Alltagsgeschäfts eingeführt worden.

Besonders in den ersten Jahren haben großzügige Sponsoren aus Häger und der Umgebung dem Laden durch ihre Zuwendungen sehr geholfen. Die örtliche Presse stand dem Projekt immer sehr positiv gegenüber und hat häufig berichtet. Das trägt sehr zum Bekanntheitsgrad bei, ebenso wie eigene Flyer und Broschüren, die auch schon mehrfach veröffentlicht worden sind.

Unser Dorfladen erhielt Anerkennung durch die Stadt und den Runden Tisch für Klimaschutz und wurde von der Gemeinwohl-Ökonomie mit einem sehr erfolgreichen Testat bewertet. Im Oktober 2019 wurde der Dorfladen durch das Landwirtschaftliche Wochenblatt ausgezeichnet, das landesweit über unser Projekt berichtete.

In der Zwischenzeit haben wir die Einrichtung und Ausstattung des Ladens erheblich verbessert und auch bei der Präsentation unserer Artikel große Fortschritte gemacht. Auch die Öffnungszeiten mittwochs und freitags haben wir erweitert.

Vor der Eröffnung hatte uns ein erfahrener Geschäftsmann ein Ziel mit auf den Weg gegeben: „Bei dieser Verkaufsfläche von 65 qm müsst ihr einen Umsatz von 20.000 € pro Monat erzielen.“ – Inzwischen erreichten wir 2020 einen Jahresumsatz von rd. 300.000 €, sogar während der Corona-Zeit.

Der aktuelle Stand nach neun Jahren Dorf Laden Häger sieht so aus: Wir haben in unserem Verein mehr als 170 Mitglieder. Die Sponsoren der ersten Stunde halten uns weiterhin die Treue und unterstützen nach Kräften. Ohne andere zurück stellen zu wollen, müssen wir da ganz vorne nennen: Häger Versicherungsverein und Versicherungsmakler sowie die Möbelmanufaktur Oberwelland.

Aber auch unsere Lieferanten haben uns gefördert, nicht allein durch ständig hervorragende Qualität der Ware, sondern durch Sonderaktionen, eigenes Anpacken und zuverlässige, manchmal auch spontane Lieferungen. In den ersten Jahren war es vor allen Dingen Frau Engelke-Söhngen, die den EDEKA-Laden in Werther betrieb, die uns sehr unterstützte. Sie lieferte passgenau, was der Laden brauchte jede Woche mehrfach, zeichnete die Ware sogar aus und räumte die Artikel bei uns ein. Dieser großartige Service hat uns damals sehr geholfen.

Unsere Hauptlieferanten sind nach wie vor Bäckerei Rolf, EDEKA Niehoff, Landfleischerei Wiehenkamp, Honerkamp (Eier), der Süße Regenbogen, und Weingut Mesel. Besonders profitieren aber der Laden ebenso wie seine Kundschaft von den zusätzlichen Artikeln, die wir nun im Programm haben: Extra für den Dorfladen abgefüllte Spirituosen von der Feinbrennerei Northoff, Lebkuchen und Kekse von Schulze, das „Grüne Gold Kretas“ (Olivenöl) von Kokolakis, Öl und Samen (Leinen) von Zinnia (Ellermann), Honig aus Häger von der Familie Sackel, fair gehandelter Kaffee von Aroma Zapatista aus Hamburg, dessen Erlös direkt den Erzeuger*innen zugute kommt und dort für soziale Projekte eingesetzt wird, sowie viele Eigenkreationen des Ladens (Schürzen, kleine Artikel zum Mitnehmen, jedes Jahr ein neuer Jahrgang unseres eigenen Apfelsaftes uvm.)

Unser Ladenteam und unsere ehrenamtlichen Helfer*innen, die alle in der Woche um 4:30 Uhr morgens am Start sind, bringen all diese Artikel mit guter Laune an die Frau und den Mann: Unsere Aktivposten sind Marion Pohlmann, Uwe Kirchhoff, Hanne Wenzel, Nadine Barz, Karola Griese, Volker Bartling, Alexander Fillers, Angelika Thormeyer, Sigrid Kownatzki, Fredi Miksch, Manfred Hölling, Matthias Ebert, Christiane Dammeyer und Livia Krause. In den Jahren haben uns aber auch schon einige Mitarbeitende und Helfende
verlassen, denen wir zu Dank verpflichtet sind. Viele andere Mitglieder, die auch den „Frikadellenschein“ erworben haben, halfen ebenfalls aus, wenn es eng wurde.

Wir haben es vor zwei Jahren einmal überschlagen: Jedes Jahr wirken rd. 30 ehrenamtliche Kräfte mit, die zusammen um die 3000 Stunden Arbeit, ohne die der Laden nicht zu betreiben wäre, einbringen. Besonders arbeitsintensiv sind Buchhaltung und Personalbuchhaltung, die ehrenamtlich durch Karin Ellersiek und Gerd Warning geleistet werden, und beides mündet im unsere offiziellen Jahresabschlüsse, die kostenlos durch das Steuerberatungsbüro Eckart Lüker erstellt werden.

Große Unterstützung erhält der Laden die ganze Zeit über durch sein Vermieterehepaar Ulla und Uli Wefing. Nur mal Beispiele: Gerd Sidlowski säubert Woche für Woche die großen Fensterflächen und gemeinsam mit Uwe Kirchhoff organisiert er unseren eigenen kleinen Sparverein mit Sparschrank im Laden. Birgit Weinhorst und Brigitte Kirchhoff sorgen durch die Gestaltung und Dekoration des Ladens und der großen Schaufenster fortlaufend für attraktive Hingucker, ebenso wie durch die Zusammenstellung und Gestaltung unserer Präsentkörbe.

Bevor Corona uns einen Strich durch die Rechnung machte, hatten wir in unserem kleinen Cafe, der „Guten Stube“, freitags regelmäßige Veranstaltungen mit begrenzter Gästezahl, aber sehr gutem Zulauf. Das wurde von Christiane Dammeyer organisiert, ebenso wie unser Dorfladenangebot auf Märkten und Veranstaltungen.

Beides ruhte seit April 2020, ebenso wie der ganze Cafébetrieb. Nach der Zeit der Pandemie (2023) haben alle Aktivitäten wieder begonnen und spielen sich nach und nach wieder ein. Nach der Corona-Pandemie schloss sich nahtlos der Beginn des Krieges in der Ukraine an. Obwohl weit weg und der großen Weltpolitik zugehörig, gab es ganz konkrete Auswirkungen auf unseren Laden.

In den Jahren 2023 und 2024 mussten unsere Lieferanten ihre Preise mehrfach im Jahr anpassen. Wir hatten unsererseits großen Aufwand damit, die Erhöhungen zeitnah im eigenen Laden umzusetzen. Für uns ist eine Preiserhöhung nicht einfach die Weitergabe dessen, was der Lieferant uns vorgibt.

Nicht nur die Ware kostet mehr, sondern auch die Personalkosten und die weiteren Kosten des Ladenbetriebs sind gestiegen. Alles muss eingepreist werden und schließlich muss der Vergleich mit ortsüblichen Preisen stattfinden, weil kein Geschäft sich erlauben kann, eigene Ausreißer zu verlangen, während vergleichbare Anbieter weit darunter liegen. Nach und nach haben sich auch diese Abläufe eingespielt und wir schaffen es jetzt, jeweils auf dem aktuellen Stand zu sein.

Damit waren die Anforderungen an unseren kleinen Laden noch nicht genug. Nächste Hürde: Mehrfache Lohnkostensteigerung durch gesetzliche Erhöhung des Mindestlohns. 2025 haben wir nun zwei sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 8 geringfügig Beschäftigte. Beschäftigte die im Laden ihre Tätigkeit aufnehmen und keine besonderen Aufgaben übernehmen, erhalten den Mindestlohn, die anderen Mitarbeiter*innen entsprechend höheren Lohn. Wenn der Mindestlohn steigt, steigen auch die anderen Löhne und Gehälter im Gesamtgefüge. Jede Mindestlohnerhöhung bedeutet einen großen Ruck durch das ganze Lohngefüge des Ladens nach oben, ohne auf der anderen Seite die entsprechenden Mehreinnahmen zu haben. Bis an die Grenze des Machbaren, ohne unsere Grundsätze zu verraten, haben wir also wieder Preise anpassen müssen. Und wir haben Öffnungszeiten reduzieren müssen. Mittwochs und freitags war der Laden vorher durchgehend geöffnet, dann haben wir von 13 – 15 Uhr den Laden geschlossen.

Als die Nachwirkungen von Corona noch spürbar waren und gleichzeitig Preis- und Lohnerhöhungen einschlugen, haben wir einmalig ein leicht negatives Jahresergebnis eingefahren. Nach unseren Korrekturen schrieben wir wieder eine schwarze Null.

Immer wieder versuchen wir gezielt unser Angebot attraktiver zu machen und hören dabei auch auf die Hinweise aus der Kundschaft. In der ersten Hälfte 2025 haben wir beispielsweise Artikel des Gin-Importeurs Gehring (Häger, Gin aus den schottischen Highlands), der Firma Jockheck (Honig-Produkte aus Borgholzhausen), der Fleischerei Wüllner (Spenge) und des kartoffelverarbeitenden Betriebes Pahmeyer (Werther-Rotenhagen) in unser Sortiment aufgenommen.

Im Hintergrund tagt unser erweiterter Vorstand alle sechs Wochen: Wolfgang Lamek, Marcus Miksch, Gerd Warning, Marion Weike, Iris Menze, Christiane Dammeyer und Uwe Gehring versuchen in stets mehrstündigen Sitzungen alle die Belange zu klären und zu entscheiden, die bei anderen Betrieben die professionelle Marktleitung regelt und entscheidet.

Der geschäftsführende Vorstand (Uwe Gehring, Wolfgang Lamek und Marion Weike) ist froh, dass dasVorhaben Dorf laden Häger in den ersten neun Jahren eine solche Erfolgsgeschichte hingelegt hat. Wir bedanken uns bei allen Vorstands- und Vereinsmitgliedern, Mitarbeiter*innen, Lieferanten, Unterstützer*innen, Sponsoren und natürlich unserer tollen Kundschaft für diese neun Jahre.

Nur gemeinsam ist es möglich, in so einem kleinen Dorf solch ein Angebot vorzuhalten. Ziel bleibt es, so wirtschaftlich zu arbeiten, dass die Erweiterung der Öffnungszeiten möglich sein wird. Wir freuen uns schon darauf!

Uwe Gehring

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